Balance. Tiefenmuskulatur. Stabilität. Konzentriert sein. Zentriert sein.

Das alles ist das, was ich spüre, als ich das erste mal auf dem Yogaboard stehe. Es ist wunderschön gearbeitet. Schlicht. Geölte Holzoberfläche. Natur unter den Fußsohlen. Und wenn man für einen Moment inne hält und die Augen schließt, fühlt man sich fast ein wenig, wie im Sommer auf dem See.

Ich beginne das Bord mit den Füßen zu ertasten, laufe vor und zurück. Achtsam, Bewusst. Ganz bei mir und meiner Bewegung. Es schwankt, so, als würde es auf der Wasseroberfläche dahingleiten. Und ich falle – nicht.

Schnell bin ich mutiger, probiere Vrksasana – den Baum – eine herausfordernde Balanceübung. Ein Bein ist angewinkelt, die Fußsohle findet am Oberschenkel Halt, die Handflächen finden über dem Kopf zusammen. Aufrecht. Verwurzelt. Stabil. Das Board schaukelt sanft weiter – und jeder Muskel, jede Zelle meines Körpers arbeitet. Ich stehe. Und bin in meiner Haltung, meiner Asana und bei mir angekommen.

Und genau das ist es. Durch Flows auf dem Board werden ganz neue Muskelgruppen unbewusst aktiviert und angeregt. Der Geist ist still und schweift nicht ab, lenkt nicht ab – und das ganz ohne Mühe. Ein herrliches Gefühl. Und eine wundervolle Erweiterung der Praxis.

Ich bin verliebt in das Board.

Und deshalb gibt es jetzt auch eins im Studio! Wer es ausprobieren möchte oder interessiert ist an einem Einzeltraining – bitte sprich mich einfach darauf an. Und dann holen wir uns den Sommer zurück! Shaka*

(*so…oder so ähnlich heißt das typische Handzeichen, mit dem sich die Surfer auf Hawaii begrüßen…)

Und da soll mal noch einer sagen, wir Yogi´s haben nur Yoga im Kopf und in den Knochen……